
Zu dieser Postkarte habe ich im Archiv der Landesbibliothek Berlin einen Beitrag in der Berliner Illustrierten Zeitung von 1903 gefunden.


Textauszug:
Prinz Ludwigs ältester Sohn Ruppecht hat des Großvaters Liebe zu den schönen Künsten geerbt. Wir bringen den zum dereinstigen König Bayerns ausersehenen Prinzen, der z. Zt. als Generalmaior nach Bamberg kommandiert ist, im Bilde und führen unseren Lesern in anmutigster Familienszene seine Gemahlin, die jugendliche Prinzessin Marie Gabriele vor, die dem Prinzen Luitpold, dem Urenkel des Regenten, die Mandoline vorspielt.
Als Tochter des weit und breit gepriesenen Augenarztes, Herzogs Dr. Karl Theodor, erscheint Prinzessin Rupprecht in der Reihe unserer Aufnahmen noch einmal mit ihren Eltern, ihrer Schwester, der Prinzessin Elisabeth, der zukünftigen Königin von Belgien, deren Söhnlein, das die noch immer schöne Herzogin Maria Josepha tändelnd auf dem Schoße hält, dem Prinzen Albert von Belgien, dem vierzehnährigen Herzog Franz Joseph, ihrem jüngsten Bruder, und ihrem Vetter, Herzog Luitpold, der, seit er elternlos ist, im Hause der Herzogs Dr. Karl Theodor Kindesrechte genießt.


