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Petr Vrobel – Madam mandolin – Mandolin in Time IV

Petr Vrobel ist ein Mandolinenspieler aus Tschechien. Ich habe ihn einmal bei der „European Mandolin Academy“ in Trossingen getroffen, und verfolge seitdem, welche Projekte er mit der Mandoline angeht.

Petr Vrobel hat in den vergangenen Jahren eine Mandolinenschule in tschechischer Sprache und mehrere Alben mit Musik für Mandoline veröffentlicht.

Sein neuestes Album hat den Titel „Madam mandolin – Mandoline in Time IV“.

Auf diesem Album hat Petr Vrobel eigene Kompositionen und Bearbeitungen zusammengestellt. Dabei sind ganz verschiedene Besetzungen zu hören – vom Solo auf Mandoline oder der Mandola, Duetten für zwei Mandolinen, kleinen Ensembles bis zum kompletten Mandolinenorchester. Es wurden auch einige Aufnahmen von früheren Alben verwendet.

Entstanden ist ein klangvolles und sehr abwechslungsreiches Album bei dem die Mandoline in ganz verschiedenen Klangräumen präsentiert wird.

Ich habe das Vorwort von Petr Vrobel mit Hilfe von google Translator ins Deutsche übersetzen lassen:

Die CD beginnt mit der Rezitation eines Gedichtes von Emily Dickinson über die Mandoline, eingeleitet und begleitet von Petr Vrobel an der Mandola.

Heart of the Heartland von Peter Ostroushko wurde in einer Version für Mandoline und Klavier aufgenommen.

Zusammen mit Johana Stanglova sind zwei Duos zu hören – „Give yourself Bach“ und „Duetto TWV 40:107“ von Telemann.

Sehr interessant sind zwei Stücke in der seltenen Besetzung für Orgel und eine oder zwei Mandolinen, Bearbeitungen von zwei Hymnen aus einem Gesangbuch. Das Lied „Ich werde den Herrn loben“ wurde mit drei Gitarren begleitet.

Ein Satz aus Ottorino Respighi’s „Antiche Danze ed Arie“ wird mit Cello, Kontrabass und Gitarre gespielt. Das bekannt Stück „Si Bheag Si Mhor“ aus Irland wurde mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug aufgenommen.

Mandolin Obsession wurde vom Dobrman Mandolinenorchester eingespielt, ein Stück das auch gut in ein Zupforchester konzert als Zugabe passen würde.

Radost / Joy ist noch einmal ein Duo für Mandoline und Klavier, und „Guten Morgen“ ist eine fröhliche Melodie die von zwei Mandolinen, Mandocello und Percussion gespielt wird.

Im letzten Stück „The last point“ ist dann noch einmal Petr Vrobel zusammen mit Cello zu hören, wobei er auf der Mandoline die Crosspicking Technik anwendet.

Ein gelungenes Album, das die Mandoline von vielen Seiten zeigt und das man immer wieder anhören kann! Das Album ist bei youtube und bei Spotify zu finden.